Schwangere Frau

Magnesium in Schwangerschaft & Stillzeit

In Schwangerschaft und Stillzeit ist der Bedarf an Magnesium aufgrund unterschiedlicher Faktoren erhöht. Eine gezielte Magnesiumversorgung ist für die Gesundheit von Mutter und Kind unverzichtbar.

Erhöhter Magnesiumbedarf in der Schwangerschaft & Stillzeit

Magnesiumbedarf pro Tag in Schwangerschaft & Stillzeit

    • Schwangerschaft: 310 mg
    • Stillzeit: 390 mg

Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE).

Frauen ab 25 Jahren benötigen normalerweise rund 300 mg Magnesium pro Tag – so lautet die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. In der Schwangerschaft steigt der Magnesiumbedarf auf rund 310 mg pro Tag an. Einer der Gründe: Aufgrund hormoneller Veränderungen wird Magnesium vermehrt über den Urin ausgeschieden. Darüber hinaus übernimmt Magnesium in der Schwangerschaft vielfältige unverzichtbare Aufgaben für Mutter und Kind. Hätten Sie zum Beispiel gewusst, dass das ungeborene Kind in den letzten drei Schwangerschaftsmonaten bis zu 7 mg Magnesium pro Tag einlagert? Vor diesem Hintergrund wird deutlich: Ohne Magnesium geht es in der Schwangerschaft nicht!

Schwanger? Magnesium übernimmt vielfältige Aufgaben

Magnesium in der Schwangerschaft:

Magnesium…

  • trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Erschöpfung bei
  • dient der Unterstützung der Zellteilung
  • kommt einer vitalen Muskelfunktion zugute
  • ist für eine normale Proteinsynthese von Bedeutung

Magnesium übernimmt in der Schwangerschaft vielfältige Aufgaben. So trägt der Mineralstoff unter anderem zur Verringerung von Müdigkeit und Erschöpfung bei – ein Effekt, der für viele werdende Mütter eine echte Erleichterung darstellt. Darüber hinaus ist eine ausreichende Magnesiumversorgung für eine normale Proteinsynthese und die Unterstützung der Zellteilung von Bedeutung.

Magnesium in der Schwangerschaft

Der Mineralstoff Magnesium spielt für die Gesundheit von Mutter und Kind in der Schwangerschaft eine wichtige Rolle.

Da der Magnesiumbedarf in der Schwangerschaft aufgrund einer verstärkten Magnesium-Ausscheidung im Urin erhöht ist, empfehlen viele Ärzte, mit Beginn der Schwangerschaft ein geeignetes Magnesiumpräparat als Nahrungsergänzung einzunehmen. Auf diese Weise lässt sich einer unzureichenden Magnesiumversorgung und möglichen Folgen effektiv vorbeugen.

Steckbrief Magnesium

Was ist Magnesium?
Mineralstoff, der vor allem für eine vitale Muskelfunktion wichtig ist („Muskel-Mineral“)

Magnesium-Bedarf in der Schwangerschaft:*
310 mg pro Tag;

Bedeutung:
Zur Unterstützung der Zellteilung, für eine normale Eiweißsynthese, für eine vitale Muskelfunktion, zur Verringerung von Müdigkeit und Erschöpfung.

Magnesium in Lebensmitteln:
Bananen, Vollkornprodukte, Erdnüsse, Brokkoli, Bitter-Schokolade, Kartoffeln, Hülsenfrüchte

*Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung für Schwangere ab 19 Jahren

Magnesiumbedarf in der Schwangerschaft decken: so klappt’s

Um eine unzureichende Versorgung mit Magnesium in der Schwangerschaft und damit mögliche Folgen wie Wadenkrämpfe in der Schwangerschaft zu vermeiden, ist eine ausreichende Magnesium-Zufuhr wichtig. Umso mehr sollten Schwangere und Stillende auf eine magnesiumreiche Ernährung achten. Das Problem: Wer den erhöhten Magnesiumbedarf in der Schwangerschaft decken möchte, müsste zum Beispiel etwa 9 Scheiben Vollkornbrot oder 7 Bananen pro Tag essen!

Viele Ärzte verordnen daher bereits zu Beginn einer Schwangerschaft ein geeignetes Magnesiumpräparat.  Besonders bewährt hat sich die ergänzende tägliche Zufuhr von 300 mg Magnesium in der Schwangerschaft und in der Stillzeit.


Grundsätzlich gilt: Auch wenn Magnesium als körpereigener Stoff gut verträglich ist, sollten Schwangere und Stillende Magnesiumpräparate nur nach Rücksprache mit dem Gynäkologen einnehmen. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung, die zusammen mit einer gesunden Lebensweise von Bedeutung ist.